Vorschau

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  • SVW I - Germania Hauenhorst
    17. April 2017 / 15:00 Uhr

  • SVW II - M. Metelen II
    17. April 2017 / 13:00 Uhr

„Geldgierig“ will der SV Wilmsberg nicht auf sich sitzen lassen

Geschrieben von Dieter Wies am .

Bericht in der WN vom 29. April 2017 von Günter Saborowski

Da waren es schon zwölf, und der SV Wilmsberg hat an das Thema Meisterschaft einen kleinen Haken gesetzt. „Unser Ziel muss es nun sein, die nächsten beiden Spiele zu gewinnen. Wir wollen ja nicht, dass Altenberge bei uns die Meisterschaft feiert“, lässt Trainer Christof Brüggemann klare Worte folgen auf die beiden mauen Spiele und Ergebnisse gegen Hauenhorst und Blau-Weiß Aasee. Am Sonntag sind die Piggen beim SC Altenrheine gefordert.

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Thomas Grabowski im Angriff wäre eine Möglichkeit als Ersatz für Alex Hesener. Foto: Vera Szybalski

Schlechter Tag gegen Rheine, Hauenhorst stark in der Verteidigung – und dann sei es wohl die Enttäuschung darüber gewesen, dass man fünf Punkte auf Altenberge in Rückstand geraten war, die letztlich auch zur Niederlage gegen Aasee führte.

Aber jetzt wollen es Ochse und Co. besser machen. „Die letzten Spiele haben wir ja ganz nette Gegner, und es geht ja um nichts mehr für uns“, spielt Brüggemann auf die Begegnungen nach Altenberge an. Das Thema Aufstieg dürfte innerlich ad acta gelegt worden sein.

Am Kanal jedoch, da wollen die Piggen zeigen, dass sie es noch können. Zumal die Altenrheiner und ihr Trainer sich nicht gerade freundlich in Wilmsberg verhalten haben. Die Punkte hat der SVW trotz harter Gegenwehr des SCA mit einem 2:1 am Ort behalten, aber Trainer Daniel Apkes Aussage, in Wilmsberg spielten nur geldgierige Geier wolle man auf dem Platz noch beantworten.

Und das beinahe in Bestbesetzung, denn außer dem privat verhinderten Alex Hesener hat Brüggemann alle Mann an Bord. Taktisch könnte eine Variante in 3-5-2 gespielt werden, mit Thomas Grabowski und Jannick Hagedorn vorne. Festlegen wollte sich der Trainer aber noch nicht.

Anstoß am Sonntag um 15 Uhr, Sportplatz am Kanal in Altenrheine

Save the date: Grill- und Infoabend der JSG

Geschrieben von Stephan Fischer am .

2017 04 27 JSG LogoGrill- und Infoabend der JSG am 14.06. im Waldstadion

Die neue Saison wirft ihre Schatten bereits voraus und damit kommt auch das Projekt Jugendspielgemeinschaft der beiden Borghorster Fußballvereine immer näher. Ab dem Spieljahr 2017/18 kämpfen die U19- und U17-Jugendspieler der Clubs gemeinsam um Punkte.

Die Arbeitsgruppe JSG und die Jugendvorstände laden alle Akteure, Betreuer und Trainer der kommenden A- und B-Jugend am 14.06.2017 ab 18.00 Uhr in das Waldstadion zu einem lockeren Grillabend ein. Bei der Veranstaltung werden auch organisatorische Dinge besprochen und weitere Infos für die neue Saison bekannt gegeben.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Also, erscheint zahlreich.

 

Die nächste Enttäuschung für den SV Wilmsberg

Geschrieben von Dieter Wies am .

Bericht in der WN vom 24. April 2017 von Vera Szybalski

Wenn der Trainer bereits in der 45. Minute wechselt und dann auch noch zwei Spieler bringt, dann kann man erahnen, wie die erste Halbzeit für den SV Wilmsberg gelaufen ist.

Die naechste Enttaeuschung fuer den SV Wilmsberg image 630 420f wn

Ernüchterung beim SV Wilmsberg: Jan Kroening (l.) und Co. verabschieden sich nach der 2:4-Niederlage mehr und mehr aus dem Aufstiegsrennen. Der Rückstand auf Spitzenreiter TuS Altenberge beträgt bereits neun Punkte. Foto: Vera Szybalski

Mehr als bescheiden nämlich. In Zahlen ausgedrückt bedeutete das am Sonntag gegen BW Aasee: 0:3. Nach der Pause lief es zwar besser für die Wilmsberger, den Sieg der Gäste konnten sie aber nicht mehr ernsthaft in Gefahr bringen und verloren mit 2:4 (0:3).

Das Paradoxe an dem ersten Durchgang: Spielerisch war Wilmsberg durchaus überlegen. Die Defensivarbeit ließ aber zu wünschen übrig. Gleich drei Mal klingelte es im Anschluss an einen Standard im Kasten der Piggen. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld traf Julian Sandner (8.) zur Führung, Torben Bucksteeg (24.) erhöhte nach einer Ecke per Kopf auf 2:0. Einen Elfmeter nach Foul von Marius Wies an Gerrit Borgers verwandelte Jannik Steur (32.) schließlich zum 3:0.

Die anschließenden frühen (hinsichtlich der Gesamtspielzeit) und doch späten (hinsichtlich der Restspielzeit in Durchgang eins) Einwechselungen ordnete Christof Brüggemann ein: „Ich wollte eigentlich schon früher wechseln.“ Dass es Sebastian Wehrmann und Alexander Hesener traf, war vor allem dem Systemwechsel auf ein Spiel mit Dreierkette und Thomas Grabowski als Stürmer geschuldet: „Ich hätte auch fünf, sechs weitere auswechseln können. Die beiden waren nicht schlechter, aber eben auch nicht besser als die anderen.“

Die beiden Nachholpartien, für die sich die Wilmsberger so viel vorgenommen hatten, die letztlich aber statt der erhofften sechs nur einen Punkt brachten, haben den Rückstand in der Tabelle auf Altenberge wachsen lassen und Spuren hinterlassen. Johannes Wesselmann war der einzige, der mit zunehmender Spielzeit und damit größer werdendem Rückstand, in Durchgang eins lautstark versuchte die Mitspieler zu pushen. Auch Maxi Langer füllte nach dem Seitenwechsel diese Aufgabe immer mal wieder mit Leben. Die „große Ernüchterung“ (Brüggemann) nach den letzten Resultaten bekamen die meisten wohl nicht vollständig aus den Klamotten geschüttelt.

Dabei zeigte sich in der zweiten Halbzeit, dass der Systemwechsel fruchtete. „Wir wussten, dass Wilmsberg sich einiges vorgenommen hat. Es war in der Pause laut in deren Kabine“, waren Aasee-Trainer Costa Fetsch und seine Mannschaft gewarnt. Die Piggen dominierte dennoch klar das Geschehen, der Wille war erkennbar und lange Zeit kamen die Gäste kaum aus ihrer eigenen Hälfte heraus. Nach dem Tor von Maxi Langer (59.) per Sonntagsschuss wuchs die Hoffnung auf Zählbares auch wieder. Erst recht, nachdem Jannick Hagedorn (80.) den Anschlusstreffer erzielt hatte. Stephan Streif (84.) machte dann mit der ersten richtig guten Chance für Aasee nach der Pause jedoch alles klar zugunsten der Gäste.

SVW: Abdul-Rahman – Langer, Grabowski, Wesselmann, S. Wehrmann (45. Köhler) – Ochse, Wies – Wehrmann, Hagedorn, Kroening (62. Lampen) – Hesener (45. Gedenk).

Tore: 0:1 Sandner (8.), 0:2 Bucksteeg (24.), 0:3 Steur (32.), 1:3 Langer (59.), 2:3 Hagedorn (80.), 2:4 Streif (84.).

SV Wilmsberg: Zurück in die Erfolgsspur

Geschrieben von Dieter Wies am .

Bericht in der WN vom 22. April 2017 von Heiner Gerull

Nach einer Niederlage und einem Remis will der SV Wilmsberg zurück in die Erfolgsspur. Allerdings wird es nicht leicht, gegen das in diesem Jahr noch ungeschlagene Team von BW Aasee drei Punkte einzufahren.

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Wilmsbergs Kapitän Sven Ochse hofft endlich wieder auf einen Dreier. Foto: Thomas Strack

Ostermontag verzeichnete der SV Wilmsberg große Spielanteile, vergaß aber beim 0:0-Remis gegen Germania Hauenhorst das Toreschießen. Schon am Sonntag bietet sich den Piggen die Chance, es in einem weiteren Heimspiel gegen Blau-Weiß Aasee (Anstoß 15 Uhr, Waldstadion) besser zu machen.

Dabei setzt Wilmsbergs Trainer Christof Brüggemann darauf, dass die „abhanden gekommene Leichtigkeit“, so der Coach, wieder zurückkehrt. Dass die zuletzt nur rudimentär ausgeprägt war, sei eine Sache des Kopfes und der äußeren Gegebenheiten gewesen. So vermisste nicht nur der Trainer bei der Nullnummer gegen Hauenhorst „die allerletzte Überzeugung“, das entscheidende Tor machen zu wollen. Erschwerend hinzu kamen die hinlänglich bekannten Probleme, auf dem Wilmsberger Bolzplatz eine flüssiges Kombinationsspiel aufzuziehen – ein Pro­blem, das sich freilich nicht von heute auf morgen lösen lassen wird.

Um mal wieder einen Dreier einzufahren, bedarf es einer ähnlichen Einstellung wie Ostermontag. Denn die hat gestimmt. Das muss auch die Basis sein, um gegen den Aufsteiger dreifach zu punkten.

Allerdings warnt Brüggemann vor dem Gegner. Allein der Umstand, dass die Mannschaft des münsterischen Trainer-Dauerbrenners Costa Fetsch in diesem Jahr noch ungeschlagen ist und 14 von 18 möglichen Punkten aus sechs Meisterschaftsspielen holte, sagt einiges über deren Qualität aus.

Nicht zuletzt hoffen die Wilmsberger darauf, dass endlich auch mal wieder das Glück auf ihrer Seite ist. Das nämlich hatte zuletzt gefehlt. Fehlen wird dem SVW auf jeden Fall Jannik Oldach, der aufgrund einer Oberschenkelzerrung passen muss. Zudem wird Selwan Abdul-Rahman wieder das Wilmsberger Tor hüten. Lukas Schröder befindet sich noch im Urlaub.

Brüggemann erwartet eine Reaktion

Geschrieben von Dieter Wies am .

Bericht in der WN vom 14. April 2017 von Heiner Gerull

Der SV Wilmsberg muss Ostermontag gegen Germania Hauenhorst ran. Die Piggen stehen in der Pflicht. Nur ein Sieg zählt. Allerdings sind die personellen Voraussetzungen nicht gerade die besten.

Brueggemann erwartet eine Reaktion image 630 420f wn

Ob Jan Kroening (re.), hier in einer Szene gegen den Borghorster Michael Brinkjans, bis Ostermontag wieder fit ist, bleibt abzuwarten. Foto: Thomas Strack

Während alle anderen Bezirksligisten ein fußballfreies Osterwochenende genießen, geht es für den SV Wilmsberg im Heimspiel gegen Germania Hauenhorst Ostermontag ans Eingemachte. Der Auftrag, den der heimische Vertreter ab 15 Uhr im heimischen Waldstadion zu erfüllen hat, ist klar umrissen: Was zählt, sind einzig und allein drei Punkte.

Das jedenfalls erwartet Christof Brüggemann von seinen Schützlingen. „Jeder weiß, dass das nicht das Gelbe vom Ei war, was wir bei der 2:4-Niederlage in Rheine gezeigt haben“, sagt der SVW-Trainer rückblickend. Zugleich glaubt er aber auch, dass dieser „Schuss vor den Bug“ (O-Ton Brüggemann) eine Reaktion auslösen wird: „Ich bin fest davon überzeugt, dass die Mannschaft diese Leistung so nicht stehenlassen will“, erläutert der Coach nach der unerwarteten Pleite.

In der Tat stehen die Wilmsberger gegen den Aufsteiger aus Hauenhorst in der Pflicht. Denn eigentlich hatten sich die Piggen fest vorgenommen, aus den Spielen in Rheine und gegen Hauenhorst die maximale Ausbeute zu holen, um damit den Rückstand zu Liga-Primus TuS Altenberge auf einen Zähler zu verkürzen. Doch diese Rechnung kann nicht mehr aufgehen. Brüggemann räumt denn auch ein, dass die beim Bezirksliga-Schlusslicht erlittene Niederlage „äußerst schmerzhaft“ gewesen sei.

Allerdings gibt sich Wilmsbergs Spielertrainer kämpferisch. Sein Blick richtet sich nach vorne. „Noch ist es nicht vorbei“, sagt er. Damit der Angriff auf den Spitzenreiter nicht verpufft, sind Ostermontag drei Punkte eingeplant. Sollten die eingefahren werden, schmölze Altenberges Polster gegenüber Verfolger Wilmsberg auf vier Zähler zusammen. Dann könnte es noch einmal spannend werden. Zumal die Piggen am 14. Mai ja noch den TuS Altenberge empfangen.

Freilich blickt Brüggemann so weit noch nicht voraus. Weil er weiß, dass die Partie gegen Hauenhorst kein Selbstläufer wird. „Zum einen ist die Mannschaft sehr stabil und robust. Darüber hinaus hat sie auch gute Fußballer in ihren Reihen.“ Brüggemann denkt da in erster Linie an Sven Mersch und an Lukas Göers.

Beim SVW kehrt am Montag Johannes Wesselmann in den Kader zurück. Dafür haben sich Alexander Wehrmann und Ron Konermann zu einem Kurzurlaub über Ostern verabschiedet. Gar zweieinhalb Wochen fehlt Lukas Schröder. Der Torhüter urlaubt in Südafrika. Seinen Platz wird Selwan Abdul-Rahman einnehmen. Als zweiter Keeper rückt Henrik Bäumer aus der Reserve nach. Abzuwarten bleibt, inwieweit die unter der Woche angeschlagenen Marius Wies (lädierter Knöchel), Jan Kroening (muskuläre Probleme im Oberschenkel) und Thomas Grabowski (Fußprellung) wieder fit werden.

Ein gebrauchter Tag für die Piggen

Geschrieben von Dieter Wies am .

Bericht in der WN vom 10. April 2017 von Heiner Gerull

Der SV Wilmsberg erwischte bei der 2:4-Niederlage gegen die Reserve des FC Eintracht Rheine einen gebrauchten Tag. Am meisten profitierte der am Sonntag spielfreie Spitzenreiter TuS Altenberge vom Wilmsberger Ausrutscher.

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An Lukas Schröder lag es nicht, dass der SV Wilmsberg 2:4 in Rheine verlor.

Am Ende kam es so, wie es Christof Brüggemann befürchtet hatte. Durch eine 2:4 (1:1)-Niederlage bei Bezirksliga-Schlusslicht FC Eintracht Rheine II verlor der SV Wilmsberg wichtigen Boden im Kampf um den Klassenerhalt. „Und das Schlimme war, dass die Niederlage auch noch verdient war“, redete der Trainer denn auch gar nicht erst um den heißen Brei herum. So wurde das als Start für eine furiose Aufholjagd gedachte Spiel zu einem Rohrkrepierer. Alles in allem war es eine „extrem schmerzhafte Niederlage“, wie Brüggemann zu verstehen gab. Schmerzhaft war sie deshalb, weil in erster Linie der am Sonntag spielfreie Spitzenreiter TuS Altenberge vom Wilmsberger Ausrutscher profitierte.

Das Elend nahm in der 13. Minute seinen Lauf, als die Piggen auf Abseits spielten, was allerdings nicht funktionierte, so dass Yannik Willers die Rheiner mit 1:0 in Führung brachte. Fortan entwickelte sich eine Partie mit Chancen hüben wie drüben. Der SVW konnte sich bei Torhüter Lukas Schröder und beim Schiedsrichter bedanken konnten, dass er nicht höher in Rückstand geriet. Zunächst rückte Schröder ins Blickfeld, als er den Ball mit einem vorzüglichen Reflex abwehrte. Später hatte der SVW Glück, dass der Unparteiische nach einer Abwehraktion von Maximilian Langer nicht auf Strafstoß entschied. Den gab es berechtigterweise auf der anderen Seite, als Wilmsbergs aufgerückter Innenverteidiger Thomas Grabowski im Strafraum von den Beinen geholt wurde. Jannik Hagedorn verwandelte sicher zum 1:1.

Der Ausgleich verlieh den Gästen aber keinen Rückenwind. Zwar bot sich Alexander Hesener die Chance zum 2:1. Doch den Treffer erzielte die FCE-Reserve in der 48. Minute nach einem Konter durch Alexander Willers. In der 69. Minute erhöhte Patrick Manganga sogar auf 3:1, ehe Langer mit dem 2:3 dafür sorgte, dass in der 83. Minute wieder Hoffnung im Wilmsberger Lager aufkeimte. Die Entscheidung fiel schließlich in der dritten Minute der Nachspielzeit durch Luca Bültel, der zum 4:2 einschoss.

SV Wilmsberg: Schröder – Langer, Grabowski, S. Wehrmann, Dobbe – Köhler, Ochse (67. A. Wehrmann) – Konermann (60. Gedenk), Hagedorn, Oldach (66. Brüggemann) – Hesener.

Piggen wollen Lücke zur Spitze verkleinern

Geschrieben von Dieter Wies am .

Bericht in der WN vom 8. April 2017 von Heiner Gerull

Fußball-Bezirksligist SV Wilmsberg fährt mit einem klaren Auftrag zum Gastspiel beim FC Eintracht Rheine II: Ein Sieg ist Pflicht. Er sollte auch machbar sein nach den jüngst gezeigten Leistungen.

Fussball Bezirksliga Piggen wollen Luecke zur Spitze verkleinern image 630 420f wn

Der Einsatz von Johannes Wesselmann (li.) vom SV Wilmsberg steht auf der Kippe. Foto: Thomas Strack

Mit einem klaren Auftrag fährt der SV Wilmsberg zum Bezirksliga-Schlusslicht FC Eintracht Rheine II. „In den beiden Spielen gegen die FCE-Reserve und dem folgenden Heimspiel gegen Germania Hauenhorst wollen wir unsere Chance nutzen, die Lücke zur Tabellenspitze zu verkleinern“, sagt Christof Brüggemann.

Seine Mannschaft ist auf bestem Wege, den Nachweis zu erbringen, dass mit der im Frühjahr höher steigenden Sonne auch die Kurve auf dem Wilmsberger Formbarometer nach oben geht. Das zeigten die Piggen erst am vergangenen Sonntag beim überzeugenden 3:0-Sieg im Verfolgerduell gegen den TuS Recke. Umso mehr wollen sie diesen Eindruck jetzt auch gegen den Träger der roten Laterne festigen.

Wobei Brüggemann dem Gegner zweifelsohne den gebotenen Respekt zollt. „Das Fußballspielen haben die ja nicht verlernt“, betont Wilmsbergs Spielertrainer. Gleichwohl sieht er die Rollen klar verteilt: „Ich glaube aber schon, dass uns die jungen Wilden des FC Eintracht nicht gefährlich werden können, wenn wir eine gute Tagesform haben.“

Das sollte in der Tat so sein. Auch wenn die Piggen personell nicht aus dem Vollen schöpfen. So fehlen Alex Wehrmann und Jan Kroening verletzungsbedingt definitiv. Zudem steht hinter dem Einsatz von Johannes Wesselmann ein dickes Fragezeichen. Zudem ist Marius Wies angeschlagen.

Brüggemann kündigte bereits im Vorfeld der Partie an, dass er angesichts der anstehenden Entscheidung im Titelrennen kein Risiko eingehen wird. Zumal sich auf der Sechserposition bei den Wilmsbergern Alternativen anbieten. Brüggemann: „Wir werden 13 oder 14 Spieler aufbieten können, die dazu in der Lage sind, einen Sieg einzufahren.“

Abgeklärte Wilmsberger

Geschrieben von Dieter Wies am .

Bezirksliga 12: Die Piggen besiegen den TuS Recke mit 3:0 / Schröder pariert Elfer

Souverän und abgeklärt. Bereits nach zehn Minuten ging Wilmsberg in Führung. Bei einem Schuss von Jannick Hagedorn berührte Max Stermann die Kugel im Strafraum mit der Hand, der Schiedsrichter sah darin eine strafbare Handlung, die Recker nicht. Jannick Hagedorn (10.) war das egal, den Elfmeter verwandelte er zur Führung.

Wenig später stand der Wilmsberger Spielmacher erneut im Blickpunkt, mit einem Weitschuss (23.) verfehlte er knapp das zweite Tor, das bereitete er dann zwei Minuten später vor: Martin Kleinberns leitete den Ball unglücklich zu Hagedorn weiter, seine Vorlage verarbeitete Wies zum 2:0.

Schlüsselszene

Die 73. Minute hätte zur Schlüsselszene werden können. Mit einem verwandelten Foulelfmeter hätte Maik Klostermann die Initialzündung für eine Aufholjagd geben können. Aber es lief am Sonntag wenig für die Recker, den Strafstoß parierte Lukas Schröder im Kasten der Wilmsberger. „Dann wäre es ein anderes Spiel geworden“, vermutete So lief aber alles weiter, wie es sich in den 72 Minuten zuvor schon angedeutet hatte, und zwar in Richtung Sieg der Piggen.

Die letzten Zweifel daran räumte die Brüggemann-Elf zehn Minuten später aus dem Weg, Thomas Grabowski (84.) besiegelte mit seinem Treffer zum 3:0 den Erfolg. Zuvor hatte Hagedorn (79.) bereits das dritte Tor auf dem Fuß, sein Schuss prallte aber von der Latte ab, Ron Konermann scheiterte mit dem Nachschuss an Gäste-Torwart Patrick Donnermeyer. Der Recker Schlussmann ließ wenig später den Ball bei der Annahme zu weit wegspringen, seinen Fehler machte er aber sofort wieder wett und verhinderte die Chance von Alexander Hesener (82.).

SVW: Schröder – Langer, Grabowski, Wesselmann, Dobbe – Ochse, Wies (63. Köhler) – Gedenk (77. Konermann), Hagedorn, Oldach (71. Lampen) – Hesener. Tore: 1:0 Hagedorn (10./HE), 2:0 Wies (25.), 3:0 Grabowski (84.).

Bes. Vorkommnisse: Lukas Schröder (73./SVW) hält Foulelfmeter von Maik Klostermann.

Bericht in der WN vom 3. April 2017