Vorschau auf die kommenden Spiele

  • SV Wilmsberg I - Wacker Mecklenbeck
    20.05.2016 / 18.45 Uhr
    (Freitag)
  • SV Wilmsberg II - Lau-Brechte
    22.05.2016 / 13.00 Uhr

  • A. Ochtrup III - SV Wilmsberg III
    22.05.2016 / 13.15 Uhr

  • Pr. Borghorst - SV Wilmsberg I
    08.05.2016 / 15.00 Uhr

Showdown im Waldstadion

Geschrieben von Stephan Fischer am .

Als hätte der Ansetzer es geahnt: Passend zum letzten Spieltag trifft der SV Wilmsberg auf den aktuellen Tabellenzweiten aus Kinderhaus. Mit einem Sieg können die Piggen die eigentlich schon enteilten Münsteraner aber noch einmal einfangen und selber auf das Vize-Meister-Podest hüpfen. Und dieser berechtigt, wie es aussieht, zur Teilnahme an der Relegation um den Aufstieg in die Landesliga. Auch wenn es bis zu einem eventuellen Aufstieg dann noch ein langer Weg wäre, Spannung ist in den K.O.-Spielen immer garantiert.

Der SV Wilmsberg hofft, dass viele Unterstützer am Sonntag um 15.00 Uhr den Weg in das Waldstadion finden. Bier gibt es zum Saisonabschluss vom Fass aus dem Bierwagen. Gerne dürft ihr in grünweißer Tapete kommen - Polo, Trainingsjoppe, altes Trikot oder Vatis grüner Pulli von Wissing: Erlaubt ist, was gefällt. :-)

Wer hat, darf auch eine Trommel, Tröte oder ähnliche krachmachende Instrumente mitbringen. Entsprechend soll die Mannschaft dann auch auf die Pauke hauen.

Also, save the Date: Sonntag, 15.00 Uhr Waldstadion. Amateurfußball pur!

Mit „Gegurke“ an Kinderhaus vorbei

Geschrieben von Dieter Wies am .

SV Wilmsberg besiegt Wacker Mecklenbeck

Zumindest für zwei Nächte steht der SV Wilmsberg genau da, wo er am Saisonende auch stehen möchte: Auf Platz zwei. Der Sprung in der Tabelle vorbei an Westfalia Kinderhaus gelang dank eines 3:2 (2:2)-Erfolges gegen Wacker Mecklenbeck.

SV Wilmsberg besiegt Wacker Mecklenbeck Mit Gegurke an Kinderhaus vorbei image 630f 420f wn

Das Kämpfen der Gäste hat nichts genutzt: Wacker Mecklenbecks Abstieg wurde gestern Abend besiegelt. Diogo Maia Rego kletterte mit dem SVW hingegen in der Tabelle. Foto: Vera Szybalski

Während für die Gäste damit feststeht, dass sie den bitteren Gang in die Kreisliga A antreten müssen, halten sich die Wilmsberger alle Chancen offen, die Liga in die andere Richtung zu verlassen.

Damit das klappt, müssen sich die Piggen im nächsten oder möglicherweise den nächsten Spielen aber besser präsentieren als am Freitagabend. Von einem Galaauftritt waren die Hausherren ein gutes Stück entfernt. „Das war ein schönes Gegurke und hatte mit dem Fußballspielen der letzten Wochen nichts zu tun“, wusste Christof Brüggemann, dass die Piggen sich auch bei Nils Berding bedanken mussten, dass die drei Punkte in Wilmsberg blieben.

Der Torwart der Mecklenbecker wurde in Durchgang zwei zum Unglücksraben, als er einen haltbar scheinenden Freistoß von Jannick Hagedorn (58.) durch die Finger zum 3:2 gleiten ließ.

Bereits früh im Spiel stand ein Schlussmann im Fokus, diesmal aber der der Gastgeber. Beim Führungstor durch Luca Jungfermann (10.) machte Selwan Abdul-Rahman keine glückliche Figur. Die Brüggemann-Elf brauchte etwas Zeit, um in den Rhythmus zu kommen, dominierte dann aber das Geschehen. Gut fünf Minuten vor dem Gang in die Kabine spielte Wilmsberg Wacker dann förmlich an die Wand und erzwang Chancen im Minutentakt.

Zwei davon nutzten die Piggen und drehten durch Treffer von Diogo Maia Rego (39.) und Jannick Hagedorn (41.) die Partie. Und der neue Tabellenzweite hatte weitere Möglichkeiten zu erhöhen. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs fiel dann auch noch ein Tor – allerdings für Wacker. Den Freistoß von Chris Abstiens konnte Abdul-Rahman noch abwehren, der Nachschuss von Tristan Zellner landete dann zum Ausgleich im Kasten.

Nach dem Seitenwechsel kamen beide Mannschaften kaum noch gefährlich vor das Tor. Wieder Mal ein Freistoß von Jannick Hagedorn bescherte den Wilmsbergern dann den nächsten Dreier.

SVW: Abdul-Rahman – A. Wehrmann, Langer, Baumeister, S. Wehrmann (77. Dobbe) – Wies, Ochse – Maia Rego, Hagedorn (90. Hermeling), Gedenk (70. Wesselmann) – M. Brüggemann.

Tore: 0:1 Jungfermann (10.), 1:1 Maia Rego (39.), 2:1 Hagedorn (41.), 2:2 Zellner (45+1), 3:2 Hagedorn (58.)

-Der Westfälische Fußball- und Leichtathletikverband (FLVW) teilt zur einer möglichen Aufstiegsregelung der Tabellenzweiten mit, dass in der Westfalenliga maximal drei zusätzliche Plätze frei werden und damit die vier Landesligazweiten berechtigte Aufstiegschancen besitzen. In der Landesliga wird hingegen nur ein Platz frei, die Chancen der zwölf Bezirksliga-Vizemeister auf einen Sprung in die nächsthöhere Klasse sind daher minimal.

Bericht in der WN vom 21. Mai 2016 von Vera Szybalski

Springt Wilmsberg heute auf Rang zwei?

Geschrieben von Dieter Wies am .

Mit einem Sieg gegen Wacker will der SVW mögliche Chance auf Relegation wahren

Der SV Wilmsberg und der Traum von Tabellenplatz zwei – der Mannschaft von Trainer Christof Brüggemann bietet sich schon heute Abend die große Chance, jenen Platz zu belegen, den sie auch nach Saisonabschluss am Sonntag kommender Woche einnehmen möchte. Voraussetzung dafür ist ein Sieg gegen DJK Wacker Mecklenbeck im heimischen Waldstadion (Anstoß 18.45 Uhr).

Sollte der gelingen, würde der SVW den augenblicklichen Zweiten Westfalia Kinderhaus zumindest bis Sonntag von Rang zwei, der vielleicht Relegationsspiele um den Aufstieg in die Landesliga ermöglicht, verdrängen. Und das ist auch das erklärte Ziel der Wilmsberger, wie Brüggemann ohne Wenn und Aber zu verstehen gibt: „Wir sind hochmotiviert und haben richtig Bock auf dieses Spiel.“

Dazu passt, dass der Wilmsberger Kader „pickepacke voll ist“, wie Brüggemann im Gleichklang eines – nicht unbedeutenden – mitteleuropäischen Sportmoderators und Werder-Fans namens Arnd Zeigler („Wunderbare Welt des Fußballs“) spricht. Soll heißen: Der SVW tritt mit Ausnahme von Thomas Grabowski (verletzt) mit „voller Kapelle“ an; gute Voraussetzungen also für ein prickelndes Spiel.

Diese Erwartungen werden schon durch die Tabellensituation genährt, wie auch Brüggemann weiß: „Mit einem Unentschieden ist keinem gedient. Von daher würde ich um einiges wetten, dass es einen Sieger geben wird.“ Denn sollte die Partie remis ausgehen, müssten sich die Wilmsberger weiter hinter Westfalia Kinderhaus anstellen. Und Mecklenbeck – auch das steht fest – wäre abgestiegen.

Bericht in der WN vom 20. Mai 2016 -hg-

SVW I: Spannung pur im Bezirksliga-Endspurt

Geschrieben von Dieter Wies am .

Liebe Piggen,

unsere erste Bezirksliga-Saison nach unserem grandiosen Aufstieg im letzten Jahr neigt sich dem Ende zu. Es stehen noch zwei Spiele aus. Genau genommen: zwei HEIM-Spiele.

Wer hätte vor vier Wochen geglaubt, dass wir zwei Spieltage vor Schluss noch die Möglichkeit haben, Tabellenplatz zwei zu erreichen, der eventuell sogar zur Teilnahme einer Aufstiegsrelegation berechtigt? Nicht einmal die kühnsten Optimisten unter uns hätten einen Cent auf diese Chance gewettet.

Christof

Aber nach vier überzeugenden Siegen gegen Vorwärts Wettringen (4:1), Germania Horstmar (7:0), im Derby gegen Preußen Borghorst (5:1) und am Pfingstmontag gegen Teuto Riesenbeck (3:2) sind wir auf zwei Punkte an den aktuell Tabellenzweiten Westfalia Kinderhaus herangerückt. Diese Ausgangssituation hat sich die Mannschaft erspielt, erkämpft und damit verdient. Sie ist für den Saisonendspurt gerüstet und ist heiß „wie Frittenfett“ auf die mögliche Relegation, die mit einem zweiten Aufstieg in Folge für den SVW enden könnte.

Aber noch ist die Saison nicht vorbei und die Relegation nicht erreicht! Uns erwarten noch zwei enorm wichtige und spannende Duelle. Damit wir überhaupt in den Genuss eines direkten Duells gegen Kinderhaus am letzten Spieltag um den zweiten Platz kommen können, erwartet uns am Freitag Abend um 18:45 Uhr ein heißumkämpftes Spiel gegen eine wiedererstarkte und an den Nichtabstieg glaubende Mannschaft aus Mecklenbeck. Durch den Sieg an Pfingstmontag gegen die U23 aus Gievenbeck ist der Nichtabstieg weiterhin rechnerisch drin. Diese kleine Chance wollen sie mit einem Sieg gegen uns am Leben erhalten.

Aus diesem Grund erwarte ich am Freitag ein rassiges, teils hochklassiges Spiel mit zwei Mannschaften, die unbedingt gewinnen wollen und für ihre Ziele auch müssen.

Das Spiel hätte eine tolle Kulisse mit vielen, vielen Piggen verdient. Wir sind bereit für die letzten beiden Heim-Spieltage. Hoffentlich seid ihr es auch und unterstützt uns zahlreich in den letzten beiden Partien. Die Mannschaft hätte es durch ihre überzeugenden Auftritte in den letzten Wochen absolut verdient.

Wir sehen uns (hoffentlich) am Freitag Abend, spätestens um 18:45Uhr im Waldstadion!

Euer Piggen-Coach Christof Brüggemann

Die Chancen stehen 50:50

Geschrieben von Dieter Wies am .

Bericht in der WN vom 18. Mai 2016 von Heiner Gerull

Ob sich für die Vizemeister der Fußball-Bezirksligen noch eine Aufstiegschance eröffnet, entscheidet sich in der Regionalliga West. Vor dem letzten Spieltag in der vierten Liga ergeben sich verschiedene Varianten, die den Bezirksliga-Zweiten noch ein Hintertürchen offenhalten.

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Jannik Oldach (re.) will mit dem SV Wilmsberg in den verbleibenden zwei Punktspielen auf Platz zwei stürmen. Der eröffnet möglicherweise noch eine Aufstiegschance. Foto: Vera Szybalski

Je näher das Saisonende heranrückt, desto intensiver richten sich die Blicke auf die Regionalliga West. Denn dort wird entschieden, ob sich den Tabellenzweiten der Westfalen-, Landes- und Bezirksligen noch Aufstiegschancen ergeben. Aus hiesiger Sicht ist das für den SV Wilmsberg interessant. Dessen jüngste Siegesserie katapultierte die Mannschaft bis auf zwei Punkte an den aktuellen Bezirksliga-Zweiten Westfalia Kinderhaus heran.

Aller Voraussicht nach kommt es am letzten Spieltag, am 29. Mai, zwischen dem SV Wilmsberg und Kinderhaus zu einem Endspiel um Platz zwei. „Natürlich beschäftigen wir uns mit diesem Thema, nachdem wir ergebnistechnisch wieder in die Erfolgsspur gekommen sind“, fiebert SVW-Coach Christof Brüggemann dem Finale entgegen. Immerhin weiß Wilmsbergs Spielertrainer dann, was dieser zweite Platz letztlich wert ist. Denn in der Regionalliga West endet die Saison schon am kommenden Wochenende. Es folgt ein Überblick, welche Tabellen-Konstellationen in der vierten Liga den Vizemeistern noch eine Aufstiegsmöglichkeit eröffnet.

►   1. Chance: Nur eine Mannschaft kehrt aus dem Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) von der Regional- in die Oberliga zurück. Nach gegenwärtigem Stand wäre der TuS Erndtebrück einziger Absteiger aus dem Einzugsbereich des FLVW. Sollte es am letzten Spieltag noch den SV Rödinghausen oder RW Ahlen – beides Clubs aus dem FLVW – treffen, dann wären die Relegationsrunden für die Vizemeister hinfällig. Für Rödinghausen und Ahlen heißt das, dass beide Clubs ihre Auswärtsspiele gewinnen müssten, um auf der sicheren Seite zu sein. Brenzlig dürfte es für Ahlen werden. Geht man davon aus, dass die U 23 des 1. FC Köln ihr Spiel beim abgeschlagenen Absteiger FC Wegberg-Beeck gewinnt, dann reicht den Ahlenern bei Vizemeister Borussia Mönchengladbach II nur dann ein Remis, wenn die Kölner ihr Auswärtsspiel nicht höher als mit einem Tor Unterschied gewännen.

► 2. Chance: Meister Sportfreunde Lotte schafft in den Relegationsspielen gegen den Vertreter aus der Regionalliga Südwest (SV Elversberg oder SV Waldhof Mannheim) den Aufstieg in die 3. Liga. Dann würde in der Regionalliga West Platz 15 zum Klassenerhalt reichen, wodurch in den untergeordneten Ligen Plätze für zusätzliche Aufsteiger frei würden.

► 3. Chance: Es melden sich Mannschaften vom Spielbetrieb ab. Zuletzt geschah das bei Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt und dem FSV Frankfurt. Diese Vereine zogen ihre U-23-Teams aus der Regionalliga zurück, wodurch sportlich abgestiegene Teams ein Hintertürchen erhalten hatten, um den Abstieg zu verhindern. Diese Konstellation würden auch den Vizemeistern der untergeordneten Amateurligen einen vermehrten Aufstieg ermöglichen.

►  Fazit: Die Chance für die Vizemeister, Relegationsspiele bestreiten zu dürfen, beträgt 50:50. Wobei die Wahrscheinlichkeit, dass Regionalliga-Meister Lotte aufsteigt, größer erscheint als dass sich sowohl Rödinghausen als auch Ahlen retten. Das heißt: Daumen drücken für die SF Lotte. Denn sollten die Sportfreunde aufsteigen, jubeln auch die Bezirksliga-Vizemeister – vielleicht ja sogar der SV Wilmsberg.

Das Endspiel ist in Sicht

Geschrieben von Dieter Wies am .

SV Wilmsberg bezwingt Teuto Riesenbeck mit 3:2

Christof Brüggemanns Verabschiedung „bis zum nächsten Jahr“ rief bei Mike Schwering leichte Irritation hervor. Der Coach von Teuto Riesenbeck gehört offensichtlich zum Kreis derer, die denken, dass der SV Wilmsberg gute Chancen hat, in der kommenden Saison nicht mehr in der Bezirksliga, sondern eine Klasse höher an den Start zu gehen.

Bezirksliga SV Wilmsberg bezwingt Teuto Riesenbeck mit 3 2 Das Endspiel ist in Sicht image 630 420f wn

Die Offensivabteilung des SV Wilmsberg um Matthias Brüggemann (l.) hatte bereits in der ersten Halbzeit einige Chancen. „Wir müssen zur Pause 5:0 führen und dann hätten wir nicht mal jede Torchance genutzt“, sagte Christof Brüggemann. Die Piggen hatten aber auch einen starken Widersacher: Teutos Torwart Andreas Huil zeigte einige Paraden. Foto: Vera Szybalski

Dabei gibt es noch Unwägbarkeiten, schließlich steht noch nicht mal definitiv fest, ob es eine Aufstiegsrelegation gibt. Sollte diese stattfinden, haben die Piggen tatsächlich gute Aussichten dabei zu sein. Denn der SVW erledigte seine Pflicht und bezwang Teuto Riesenbeck mit 3:2 (3:0). Da Westfalia Kinderhaus gegen Borussia Emsdetten – das damit als Meister feststeht – nicht über ein 0:0 hinauskam, haben die Piggen den Abstand auf Kinderhaus auf zwei Zähler verkürzt. Am letzten Spieltag könnte es nun zu einem echten Endspiel um Platz zwei kommen.

Den haben die Wilmsberger fest im Blick, und nach dem ersten Durchgang sah es danach aus, als ob der Sieg gegen Riesenbeck nur noch Formsache wäre. Denn ein lupenreiner Hattrick von Jannick Hagedorn bescherte den Gastgebern ein 3:0 zur Pause. Nach einem Doppelpass mit Maxi Langer hatte Hagedorn (24.) die Piggen in Führung geschossen, mit einem direkt verwandelten Freistoß erhöhte er (30.), für den dritten Treffer sorgte er per Foulelfmeter (43.).

Der war kurios zu Stande gekommen: Raffael Dobbe stocherte den Ball gerade über die Torlinie, als der Schiedsrichter die Aktion aufgrund eines Foulspiels von Simon Helmig abpfiff. Folgerichtig gab es den Strafstoß, aber statt Rot nur Gelb für den Riesenbecker.

„Eine Fehlentscheidung“, meinte Brüggemann. „Wenn wir in Überzahl in die zweite Halbzeit gehen, wäre Riesenbeck gar nicht mehr zurückgekommen.“ Es gab aber keine Überzahl und Teuto kam noch mal zurück. Niklas Plake (46.) verkürzte, Benedikt Helmig (65.) erzielte den Anschlusstreffer. Wilmsberg hatte nicht nur in Durchgang eins weitere Chancen gehabt, zu erhöhen, sondern verpasste es auch in Halbzeit zwei nach Kontern, alles klar zu machen und musste so ein bisschen zittern. Die Latte rettete die Piggen (88.) vor dem Ausgleich.

SVW: Schröder – Langer, Baumeister, Wesselmann, Dobbe – Ochse, Wies – Maia Rego (86. Oldach), Hagedorn, Gedenk (70. A. Wehrmann) – M. Brüggemann (90. Smith).

Tore: 1:0 Hagedorn (24.), 2:0 Hagedorn (30.), 3:0 Hagedorn (43./FE), 3:1 Plake (46.), 3:2 Helmig (65.).

Bericht in der WN vom 17. Mai 2016 von Vera Szybalski

Rosige Perspektive beflügeln SVW

Geschrieben von Dieter Wies am .

SV Wilmsberg gegen Teuto Riesenbeck

Zum Finale in der Fußball-Bezirksliga nimmt der SV Wilmsberg noch einmal richtig Fahrt auf. Eine Woche nach dem furiosen 5:1-Derbysieg bei Preußen Borghorst wollen die Piggen am Pfingstmontag (15 Uhr) gegen Teuto Riesenbeck einen weiteren „Dreier“ nachlegen.

Fussball Bezirksliga 12 SV Wilmsberg gegen Teuto Riesenbeck Rosige Perspektive befluegeln SVW image 630 420f wn

Matthias Brüggemann (vorne) strebt mit dem SV Wilmsberg Pfingstmontag einen Heimsieg gegen Teuto Riesenbeck an. Foto: Thomas Strack

„Wir wollen in Schlagdistanz zu Westfalia Kinderhaus bleiben“, erläutert Wilmsbergs Trainer Christof Brüggemann mit Blick auf Tabellenplatz zwei.

Das Kribbeln vor dem drittletzten Spieltag ist förmlich zu spüren. Denn die Entwicklung von der Regionalliga bis hinunter zur Bezirksliga kann einiges in Bewegung setzen. Möglicherweise eröffnet sich dem Bezirksliga-Vize noch eine Relegationsrunde um den Aufstieg in die Landesliga. Diese rosige Perspektive elektrisiert alle beim Tabellendritten SVW. Zumal der Rückstand zum Zweiten Westfalia Kinderhaus auf vier Zähler zusammengeschmolzen ist. Und am letzten Spieltag kommt es im Wilmsberger Waldstadion zum Aufeinandertreffen dieser beiden Schwergewichte.

Allerdings weiß Brüggemann nur allzu gut, dass es bis dahin darauf ankommt, die Hausaufgaben zu erledigen. In dieser Hinsicht gilt es, zunächst den SV Teuto Riesenbeck aus dem Weg zu räumen. Und diese Aufgabe wird schwer genug, wie Brüggemann zu verstehen gibt: „Die haben einige richtig gute Jungs in ihren Reihen.“

Der SVW-Coach denkt in erster Linie an die beiden torgefährlichen Riesenbecker Angreifer Mario Heeke und Philip Maurice Rieke. Auch Christian Biermann gehört in diese Kategorie, obgleich er Pfingstmontag aufgrund der zuletzt erhaltenen fünften Gelben Karte nicht dabei sein wird.

Die Wilmsberger müssen nach wie vor auf Thomas Grabowski (Bänderriss) verzichten. Fraglich ist zudem, ob Spielertrainer Brüggemann nach seiner in Borghorst erlittenen Blessur im Kniegelenk auflaufen wird. „Ich werde kein Risiko eingehen. Sollte es bei mir nur mit halber Kraft gehen, bleibe ich draußen.“

Doch wie die Startformation letztlich auch aussehen wird – der SV Wilmsberg sieht sich gewappnet für das Finale. Brüggemann: „Die Mannschaft brennt, sie ist heiß und willig, und genau das wird den Ausschlag geben, weshalb wir gewinnen werden.“

Bericht in der WN vom 14. Mai 2016 von Heiner Gerull

Nur ein Sparringspartner

Geschrieben von Dieter Wies am .

SV Wilmsberg gewinnt bei Preußen Borghorst

Nach dem Derby gab Ralf Zenker einen kleinen Einblick in das Gesagte vor dem Spiel: „In der Besprechung wurde, glaube ich, auf Christof, auf Jannick, auf Matze, auf Diogo hingewiesen.“ Das Problem an dem Ganzen: Die Warnung vor der Stärke der Wilmsberger kam bei seinen Spielern offensichtlich nicht richtig an.

SV Wilmsberg gewinnt bei Preussen Borghorst Nur ein Sparringspartner image 630 420f wn

Die sonst so starke Defensive der Preußen kassierte im Derby gleich fünf Gegentreffer. Einen davon erzielte Diogo Maia Rego (l.). Die Serie von Lennart Rausch (kl. Bild) und Co. von neun Siegen ohne Niederlage ist damit beendet. Foto: Vera Szybalski

Zenker: „Wenn man eine halbe Stunde vorher was dazu gesagt hat, muss man sich schon fragen: Geht das bei dem einen nur zum rechten Ohr rein und zum linken wieder raus?“ Denn Christof Brüggemann, Jannick Hagedorn, Matthias Brüggemann und Diogo Maia Rego waren die vier Schützen der Wilmsberger Tore beim 5:1 (2:0)-Erfolg gegen den SC Preußen Borghorst.

Die Serie aus neun Siegen ohne Niederlage endete damit – und das völlig verdient. Derbystimmung kam bei den Preußen, ganz anders als bei den Piggen, nie richtig auf. „Wilmsberg ist hierhin gekommen, um zu gewinnen und wir waren halt ein angenehmer Sparringspartner“, fällte Zenker ein hartes Urteil. Christof Brüggemann sah es ähnlich: „Borghorst hatte nicht den allerletzten Biss oder wir waren wirklich so viel besser.“

Die Gäste bestimmten das Geschehen. Das drückte sich auch in Toren aus: Hagedorn (24.) brachte die Piggen mit einem Fernschuss in Führung, nach einer starken Flanke von Maia Rego erhöhte Christof Brüggemann (42.) mit einer Kopfball-Bogenlampe auf 2:0.

Dabei war es nicht so, dass die Borghorster kein einziges Mal gefährlich vor dem Kasten von Lukas Schröder auftauchten. Einmal wackelte kurz die Führung, den Schuss von Jonas Baumann (37.) wehrte Schröder aber beim Stand von 1:0 mit dem Fuß zur Ecke ab. „Man muss fairerweise sagen, wenn er das Ding zum 1:1 macht, dann weiß ich nicht, wie das Spiel weitergeht“, wusste Brüggemann nur zu gut um die Comeback-Qualitäten der Adlerträger.

Die hätten auch kurz nach der Halbzeit noch mal eine entscheidende Rolle spielen können, denn Dennis Brake und Alexander Hesener (48.) hätten noch mal für Spannung sorgen können. Aber es blieb beim Konjunktiv. Denn Brake scheiterte am Pfosten, Hesener anschließend mit dem Nachschuss.

Statt einem Aufbäumen der Preußen gab es einen weiteren Treffer der Wilmsberger zu sehen: Hagedorn bekamen die Hausherren noch gestoppt, Matthias Brüggemann (50.) ließ sich aber nicht aufhalten und erzielte Treffer Nummer drei. Luca Berning (59.) verkürzte zwar noch mal, aber spätestens nach Maia Regos Treffer (66.) waren die Piggen endgültig auf der Siegerstraße. Matthias Brüggemann verpasste in der 74. Minute zunächst noch das 5:1, das erzielte er dann sieben Minuten später.

Überraschend kam die deutliche Niederlage für Zenker nicht: „Das hat sich zuletzt schon angedeutet. Heute war dann auch mal ein Gegner da, der die Qualität hatte, uns abzuschießen.“ Dass der Erfolg der Gäste verdient war, daran gab es keine Zweifel. Zenker: „Es war nicht unglücklich, es ist auch nicht dumm gelaufen, es war einfach ein auch in der Höhe verdienter Sieg für Wilmsberg.“

SCP: Teupen – Berning, Brake, Mader, Lürwer – Schabos (46. Groll) – Colalongo, Baumann (83. Brinkjans), Berghaus, Rausch – Hesener. 

SVW: Schröder – Langer, Baumeister, Wesselmann, Dobbe – Ochse (83. Thoms), Wies – M. Brüggemann, Hagedorn, Maia Rego (73. Gedenk) – C. Brüggemann (78. Oldach). 

Tore: 0:1 Hagedorn (24.). 0:2 C. Brüggemann (42.), 0:3 M. Brüggemann (50.), 1:3 Berning (59.), 1:4 Maia Rego (66.), 1:5 M. Brüggemann (81.)

Bericht in der WN vom 9. Mai 2016 von Vera Szybalski