Vorschau auf die kommenden Spiele

  • SVW I - Teuto Riesenbeck
    04. Dez. 2016 / 14.15 Uhr

  • SVW II
    (Spielfrei)



  • SC Nordwalde - SVW III
    02. Dez. 2016 / 20.30 Uhr (Freitag)

  • SVW I - Teuto Riesenbeck
    04. Dez. 2016 / 14.15 Uhr
  • SVW II
    (Spielfrei)

  • SC Nordwalde - SVW III
    02. Dez. 2016 / 20.30 Uhr (Freitag)
  • SVW I - Teuto Riesenbeck
    04. Dez. 2016 / 14.15 Uhr
  • SVW II
    (Spielfrei)

  • SC Nordwalde - SVW III
    02. Dez. 2016 / 20.30 Uhr (Freitag)

Slapstick-Elfer und ein Abseitstor

Geschrieben von Dieter Wies am .

Bezirksliga 12: SV Wilmsberg - Teuto Riesenbeck

Nein, Christof Brüggemann war mit dem 1:1 (1:0)-Unentschieden seines SV Wilmsberg gegen Teuto Riesenbeck nicht zufrieden. Wahrscheinlich rumorte der nicht gegebene Treffer aus der 45. Minute noch in ihm – zumal es sein eigner war und das 2:0 bedeutet hätte.

Bezirksliga 12 SV Wilmsberg Teuto Riesenbeck Slapstick Elfer und ein Abseitstor image 630 420f wn

Freude herrschte bei den Piggen in der 44. Minute, als Steffen Köhler (Nr. 16, hier beglückwünscht von Björn Kroening, Marius Wies und Niklas Thoms, v.l.) per Handelfmeter das 1:0 markierte. Am Ende war man mit dem 1:1 allerdings nicht zufrieden, vor allem Spielertrainer Christof Brüggemann nicht. Foto: Günter Saborowski

Doch Schiedsrichter Andre Pape hatte dem Tor die Anerkennung verwehrt, weil er eine Abseitsstellung Brüggemanns gesehen haben wollte. Unmöglich eigentlich, da der Schütze nach der Linksflanke von Björn Kroening aus dem Rückraum kam. Über den Führungstreffer von Steffen Köhler, ein Handelfmeter nach einer unglücklichen Stolperaktion von Alexander Schröer, konnte man indes trefflich streiten.

„Wenn der Schiedsrichter das 2:0 gibt, ist das Buch zu. Riesenbeck hatte in der zweiten Halbzeit nur noch eine einzige Torchance, mehr nicht, und die führte zum 1:1“, grummelte Brüggemann nach dem Schlusspfiff. Allerdings hätten sich die Piggen nicht beschweren dürfen, wenn die Gäste in Halbzeit eins selbst mit zwei, drei Toren in Führung gegangen wären. Niklas Plake (19.), Philip Rieke (30.) und Mario Heeke (35.) hatten gute Möglichkeiten auf dem Stiefel, wurden aber in letzter Sekunde von Niclas Ochse geblockt oder Lukas Schröder hatte bravourös die Finger im Spiel.

In Halbzeit zwei war Wilmsberg die klar tonangebende Mannschaft, hatte jedoch nur zwei gute Chancen, aus dem 1:0 ein 2:0 zu machten. Kroenings Schuss (75.) flog links am Tor vorbei, Alex Hesener traf nur den Außenpfosten (71.).

Christian Biermanns Treffer nach einem Konter über Moritz Greiwe war dagegen sehenswert, auch wenn es tatsächlich die einzige Torchance der Riesenbecker nach der Pause war.

SVW: Schröder - Langer, Grabowski, Ochse, Dobbe - Thoms (83. Lampen), Wies, Köhler - Konermann (76. Oldach), Kroening - Brüggemann (66. Hesener).

Tore: 1:0 Köhler (Handelfmeter 44.), 1:1 Biermann (78.).

Bericht in der WN vom 5. Dez. 2016 von Günter Saborowski

Motivation kommt aus dem Hinspiel

Geschrieben von Dieter Wies am .

Bericht in der WN vom 3. Dez. 2016 von Günter Saborowski

Seit dem elften Spieltag befindet sich der SV Wilmsberg dort, wo er seit Anbeginn der Saison auch hinwollte: an der Tabellenspitze. Zwei Spiele muss die Mannschaft von Trainer Christof Brüggemann noch hinter sich bringen, dann kann sie dort auch überwintern. An diesem Sonntag kommt Teuto Riesenbeck ins Waldstadion, eine Woche später müssen die Piggen in Neuenkirchen antreten, kurz davor steigt die große Weihnachtsfeier.

Bezirksliga 12 SV Wilmsberg Teuto Riesenbeck Motivation kommt aus dem Hinspiel image 630 420f wn

Immer eine Handbreit Wasser mehr unterm Kiel – oder einen Mann mehr am Gegner. Der SV Wilmsberg ( hier v.l. Niclas Ochse, Björn Kroening und Marius Wies) macht es vor, wie man Überzahl in Ballnähe haben kann. Foto: Vera Szybalski

Auf dem Spielplan des Trainers steht für die Partie dick und fett WIEDERGUTMACHUNG, denn die 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel bei Teuto war die einzige in dieser Spielzeit. „Nicht nur das, die Art und Weise, wie wir verloren haben, kommt noch hinzu“, ergänzt Brüggemann. Torwart Lukas Schröder hat sich beim Gegentor verletzt und fiel lange Zeit aus, außerdem war es das einzige Spiel, in dem die Piggen kein Tor geschossen haben. Probleme, Ehrgeiz und Motivation seiner Spieler anzufachen, dürfte Brüggemann demnach nicht haben.

„Ich hab‘s als Trainer zurzeit leicht. Im Derby gegen Preußen musste ich niemanden groß motivieren, im Spitzenspiel auch nicht und diesmal auch nicht“, kann sich Brüggemann entspannt zurücklehnen.

Nicht ganz jedoch, denn ein paar Aufstellungssorgen zwingen den Coach, seine Stammelf zu verändern. Hagedorn, Baumeister, Gedenk, Alex Wehrmann, Wesselmann und Sebastian Wehrmann fallen aus. „Wir haben trotzdem 13 fitte Spieler, die ich ins Rennen schicken kann“, sagt Brüggemann. Dabei muss er allerdings die Innenverteidigung umbauen, da hier drei Leute fehlen. Marius Wies, Niclas Ochse oder Niklas Thoms kommen als Alternativen infrage.

Sonntag, Anstoß: 14:15 Uhr Waldstadion

Piggen-Kids on Tour: Ferienlageranmeldung ab jetzt möglich

Geschrieben von Stephan Fischer am .

Piggy FacebookDas Piggen-Ferienlager geht in die nächste Runde

Wie bereits angekündigt findet vom 15. Juli 2017 bis 22. Juli 2017 wieder
unser SV Wilmsberg Ferienlager für die E- bis C-Jugendmannschaften statt.
Dieses Jahr geht es in die Niederlande in eine "Villa" einer früheren
Adelsfamilie.


Das Lagerteam bereitet schon das Spiel- und Freizeitprogramm für die Woche
vor und freut sich auf die Zusagen. Es ist sicherlich auch ein
schönes Geschenk zu Weihnachten für die Jungs und Mädels.
Anmeldeschluss ist der 17. März 2017. Da es allerdings eine begrenzte
Teilnehmerzahl gibt, gilt wie immer das Motto "first come first serve".

Minimalziel erreicht

Geschrieben von Dieter Wies am .

Fußball: Wilmsberg hält Kinderhaus auf Abstand

Starke Kinderhauser, die aber nur ein Tor erzielten, spät aufwachende Wilmsberger und ein Lucky Punch in der 89. Minute – das waren die Zutaten des Bezirksliga-Spitzenspiels zwischen Ligaprimus SV Wilmsberg und Verfolger Westfalia Kinderhaus.

Fussball Wilmsberg haelt Kinderhaus auf Abstand Minimalziel erreicht image 630f 420f wn

Während Johannes Wesselmann (v.l.), Christof Brüggemann und Alexander Hesener den Ausgleichstreffer von Thomas Grabowski (am Boden, leicht verdeckt) bejubeln, ärgert sich Westfalias Keeper Tim Pieper verständlicherweise. Foto: Vera Szybalski

Der Weckruf kam spät und in Form eines Rückschlags. Als Moritz Knemeyer in der 68. Minute Westfalia Kinderhaus im Bezirksliga-Spitzenspiel in Führung schoss, schien alles nach Plan zu laufen für den Verfolger von Ligaprimus SV Wilmsberg. Anders für die Gastgeber: Aus dem Gejagten auf dem Papier wurde ein Jäger auf dem Rasen.

Neben Kinderhaus hatten die Piggen es nun mit einem zweiten, unerbittlichen Gegner zu tun: der Zeit. Aber der Weckruf zeigte Wirkung. Christof Brüggemann reagierte, wechselte mit Alexander Hesener und Jannik Oldach frische Offensivkräfte ein und beorderte Thomas Grabowski aus der Innenverteidigung nach vorne.

Eine – nicht selten erfolgreiche – Option ist das für viele Trainer bereits gewesen. Frei nach dem Motto: Wenn nichts mehr geht, geht immer noch Grabowski. Dessen Stärke ist bekannt, auch Kinderhaus-Trainer Frank Busch: „Den kannst du schwer verteidigen.“ Das zeigte Grabowski in der 89. Minute: Einen Freistoß von Steffen Köhler köpfte er zum 1:1 (0:0)-Endstand ins Netz.

Während Brüggemann die Partie unter dem Fazit „Minimalziel erreicht“ einsortierte, war das Ergebnis für Busch „eine Katastrophe“: „Wir hätten deutlich gewinnen müssen.“ Tatsächlich hatte die Westfalia lange Zeit ein starkes Spiel gemacht. Während die Offensivbemühungen der Wilmsberger zunächst Stückwerk blieben, erarbeitete sich Kinderhaus einige Möglichkeiten. Fast traditionell waren die Gäste nach Standards gefährlich. Selwan Abdul-Rahman (17./29.) parierte jedoch stark den Kopfball von Endrit Sojeva und den Schuss von Matthias Brockhoff. Nach einer Ecke verfehlte Sojeva (40.) erneut per Kopf den Kasten knapp.

Ein anderer Standard wurde der Westfalia früh verweigert. In der dritten Minute reklamierte Kinderhaus einen Elfmeter für sich: Abdul-Rahman hatte Dominic Tomasso (3.) im Strafraum zu Fall gebracht. Die Pfeife des Schiedsrichters blieb aber stumm, eine zweifelhafte Entscheidung. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit forderte dann Wilmsberg einen Strafstoß. Einen Freistoß von Steffen Köhler (41.) blockte Johannes Kämmerling in der Mauer mit dem Arm. Der Unparteiische pfiff dieses Mal zwar, sah den Ort des Geschehens aber vor dem Sechzehner. Köhlers erneuter Freistoß fand den Weg an Westfalia-Keeper Tim Pieper zwar nicht vorbei, war aber Wilmsbergs beste Chance bis dahin.

Erst nachdem Knemeyer die Gäste in Führung gebracht hatte, die Luca Jungfermann (70.) wenig später hätte ausbauen können, tauchte der Spitzenreiter häufiger gefährlich im gegnerischen Strafraum auf. Brüggemann (73./75.) ließ die Chancen zum Ausgleich ungenutzt, seine taktische Maßnahme, den kopfballstarken Grabowski nach vorne zu beordern, war dann aber von Erfolg gekrönt.

SVW: Abdul-Rahman – Langer, Grabowski, Wesselmann, Dobbe – Ochse (67. S. Wehrmann), Wies – Konermann (72. Hesener), Köhler, Kroening (82. Oldach) – Brüggemann.

Tore: 0:1 Knemeyer (68.), 1:1 Grabowski (89.).

Bericht in der WN  vom 28. Nov. 2016 von Vera Szybalski

Der SVW ist Herbstmeister

Geschrieben von Dieter Wies am .

Spitzenspiel gegen Westfalia Kinderhaus endet 1:1

Die letzten 10 Minuten der ersten und zweiten Hälfte gehörten dem SVW. Die restliche Spielzeit war Westfalia aktiver, ohne allerdings vor dem Tor richtig zu überzeugen. Viele lange Bälle, die aber durchaus für Gefahr sorgten, prägten das Spiel des Münsteraner Stadtteil-Vereins. 

Keinen Zentimeter Boden gönnten sich beide Teams. Es wurde um jeden Ball gekämpft, spielerisch ging auf dem tiefen Grund allerdings nicht viel. Die in der ersten Hälfte gezeigte Überlegenheit der Westfalia endete 10 Minuten vor dem Halbzeitpfiff. Der SVW wurde aktiver und hätte durch Köhler in Führung gehen können. Den Freistoß aber parierte Tim Pieper im Kasten der Westfalia mit einer Glanztat.

Im zweiten Durchgang das gleiche Bild. Kinderhaus war das aktivere Team, ohne aber für spielerischen Glanz zu sorgen. Dennoch ging Kinderhaus in Führung, als Moritz Knemeyer (66. Minute) ungestört vor dem Strafraum der Grünen aus 16 Metern abziehen konnte. Westfalia belohnte sich damit für eine engagiert geführte Partie.

Der SVW aber erwachte, nahm die Zweikämpfe noch mehr an und übernahm das Kommando. Thomas Grabowski gab seine Abwehrchef-Rolle auf und orientierte sich immer mehr Richtung Schöppken. Und diese Maßnahme wurde belohnt. Nach einem Freistoß von Steffen Köhler kam Grabowski mit dem Scheitel noch an den Ball. Ausgleich 1:1. (88. Minute)

In den verbleibenden 6 Minuten suchte der SVW nun kontrolliert die Offensive, war aber letztendlich mit dem Remis zufrieden.

Setzt sich der SV Wilmsberg weiter ab?

Geschrieben von Dieter Wies am .

Bericht in der WN vom 26. Nov. 2016 von Heiner Gerull

Es ist das Topspiel des 14. Spieltages: Spitzenreiter SV Wilmsberg empfängt am Sonntag den Zweiten Westfalia Kinderhaus. Nicht nur aus der Tabellensituation bezieht die Partie einen besonderen Reiz.

Fussball Bezirksliga Setzt sich der SV Wilmsberg weiter ab image 630f 420f wn

Jan Kroening (re.), hier gegen den Borghorster Michael Brinkjans, trug sich zuletzt beim 5:1-Sieg im Preußen-Stadion in die Wilmsberger Torschützenliste ein. Foto: Thomas Strack

Der Tabellenführer gegen den Verfolger, die beiden Mannschaften mit den meisten Siegen, den wenigsten Niederlagen und dem besten Torverhältnis im direkten Vergleich – mehr Spitzenspiel geht nicht. Schauplatz des Geschehens ist das Wilmsberger Waldstadion, wo Ligaprimus SVW am Sonntag (Anstoß 14.15 Uhr) den Zweiten Westfalia Kinderhaus empfängt.

Ob die im Vorfeld des Topspiels erfolgte Verlängerung seines Trainer-Vertrages bei seinen Spielern einen zusätzlichen Motivationsschub auslösen könne, wurde Christof Brüggemann gefragt. Der SVW-Coach findet darauf eine glasklare Antwort: „Bestimmt nicht. Für ein Spiel, das unter solchen Vorzeichen steht, ist das nicht notwendig. Jeder Einzelne ist heiß und willig.“

Vor fast genau einem halben Jahr standen sich Wilmsberg und Kinderhaus beim Saisonfinale 2015/16 gegenüber. An jenem 29. Mai landeten die Piggen einen umjubelten 2:0-Sieg, mit dem sie Westfalia noch vom zweiten Tabellenplatz verdrängten und sich Zutritt zu den Relegationsspielen um den Aufstieg verschafften. Deshalb dürften die Gäste aus dem nördlichen Stadtteil Münsters mit Revanchegelüsten anreisen, da die Schmach vom 29. Mai in den Köpfen der Spieler wohl noch präsent ist.

Ganz so viel wie damals steht bei der Neuauflage am Sonntag zwar nicht auf dem Spiel. Aber sollten die Wilmsberger gewinnen, wären sie „Herbstmeister“. Brüggemann jedenfalls sieht seine Mannschaft psychologisch im Vorteil: „Sollten wir verlieren, dann wäre im Prinzip nicht Entscheidendes passiert. Dann wären wir punktgleich. Im Falle eines Sieges dagegen hätten wir sechs Punkte Vorsprung vor Kinderhaus, und das wäre erst einmal ein gutes Polster.“

Auch in anderer Hinsicht könnte der SVW-Coach mit einer Niederlage leben. „Wenn wir dafür die nachfolgenden die Spiele gegen Teuto Riesenbeck und in Neuenkirchen gewännen, hätten wir 36 Punkte. Damit lägen wir voll im Soll“, sagt der Trainer mit Blick auf seine persönliche Hochrechnung, die darauf abzielt, im Durchschnitt zwei Punkte pro Spiel einzufahren.

Die robuste Westfalia-Elf ist bekannt für ihre ausgeprägte Stärke nach ruhenden Bällen. „Für uns kommt es darauf an, wenig Standardsituationen zuzulassen“, erläutert Brüggemann. Wobei sein Team in diesem Spielelement ebenfalls einige Treffer generierte, was den SVW-Coach mutmaßen lässt, dass Standards das Spiel entscheiden könnten.

Verzichten müssen die Wilmsberger auf Jannick Hagedorn, der sich am Mittwoch einer Meniskusoperation unterziehen musste, sowie auf Fabian Baumeister. Bei ihm wurde ein Ermüdungsbruch des Schienbeins diagnostiziert, so dass für ihn die Winterpause bereits begonnen hat.

Brüggemann und Wies verlängern

Geschrieben von Dieter Wies am .

Bericht in der WN vom 25. Nov. 2016 von Heiner Gerull

Der SV Wilmsberg hat eine wichtige Weichenstellung vorgenommen. Christof Brüggemann bleibt auch in der kommenden Saison 2017/18 (Spieler-)Trainer beim augenblicklichen Bezirksliga-Spitzenreiter. Auch sein „Co“ Marius Wies verlängerte für ein weiteres Jahr.

Fussball Bezirksliga Brueggemann und Wies verlaengern image 630 420f wn

Christof Brüggemann (li.) wird auch 2017/18 beim SV Wilmsberg das Sagen haben – auf und neben dem Platz. Co-Trainer Marius Wies bleibt ebenfalls für ein weiteres Jahr beim SVW. Foto: Thomas Strack

Diese Nachricht kommt nicht wirklich überraschend. Allein deshalb nicht, weil der SV Wilmsberg wegweisende Personalentscheidungen schon in der Vergangenheit stets vor ebenso wichtigen sportlichen Ereignissen bekannt gegeben hatte. So teilte Vorstandsmitglied Klaus Brüning drei Tage vor dem Heimspiel der Wilmsberger gegen Westfalia Kinderhaus mit, dass sich der Verein und das Trainerteam mit Christof Brüggemann und Marius Wies darauf geeinigt haben, die Zusammenarbeit für ein weiteres Jahr zu besiegeln.

Der ehemalige Mesumer geht 2017/18 damit in sein viertes Jahr als Chefcoach der Piggen. „In den drei Jahren mit Brüggemann haben wir großen Erfolg gehabt. Wir sind überaus zufrieden mit der geleisteten Arbeit“, stellt Brüning dem Trainerteam ein tadelloses Zeugnis aus.

Auch Brüggemann brauchte offensichtlich nicht lange zu überlegen, um einzuwilligen. Das Gespräch, das er am vergangenen Montag mit Vorstandsmitglied Peter Starmann geführt hatte, brachte rasch eine Einigung. „Der Weg, den wir vor zweieinhalb Jahren eingeschlagen haben, ist noch nicht zu Ende“, sagt der 33-Jährige mit Blick auf die sportliche Zielrichtung.

Die ist ganz klar auf die nächsthöhere Spielklasse, die Landesliga, gerichtet. „Aber es wäre auch kein Beinbruch, wenn wir nicht aufsteigen“, betont Brüggemann. Doch als aktueller Tabellenführer wäre es geradezu fahrlässig, wenn man sich mit dem Thema Aufstieg nicht befasste.

Brüggemann hat offenkundig ein klares Signal erhalten, wonach der Vorstand bereit ist, sämtliche Kräfte zu bündeln, um dieses Ziel zu realisieren. Dabei ist ein gewisses Maß an Weitsicht gefragt. „Ich will nicht, dass wir vom Aufstieg überrascht werden und wir dann planlos die neue Liga in Angriff nehmen müssten – wenn es denn soweit kommen sollte“, bekräftigt Brüggemann. Seine Entscheidung, ob er beim SV Wilmsberg bleibt, hatte er maßgeblich davon abhängig gemacht, inwieweit der Vorstand bereit ist, diese Strategie mitzutragen. Der gab dem Trainerteam Rückendeckung. Auch wenn es darum geht, nach neuen Spielern Ausschau zu halten. „Wir benötigen einen oder zwei Jungs, die wissen, worauf es in der Landesliga ankommt. Denn ich möchte nicht, dass wir im Fall eines Aufstiegs von Beginn an als erster Absteiger gehandelt werden.“

In diesem Zusammenhang war dem Chefcoach wichtig, dass Marius Wies an seiner Seite bleibt. Der etatmäßige „Sechser“ der ersten Mannschaft übernahm nach dem Rückzug von Harry Toonen im vergangenen Sommer das Amt des Co-Trainers. Inzwischen weiß Brüggemann seine Dienste nachhaltig zu schätzen: „Weil Marius immer mehr Verantwortung trägt.“

Mit der Einigung über eine Verlängerung der Zusammenarbeit nahm Brüggemann zugleich jenen Spekulanten den Wind aus den Segeln, die kolportierten, der Trainer werde den SV Wilmsberg am Saisonende verlassen. Zuletzt waren Gerüchte dieser Art am Rande des Spiels bei Preußen Borghorst aufgetaucht.

Jeder Schuss ein Treffer

Geschrieben von Dieter Wies am .

Der SV Wilmsberg gewinnt das Borghorster Derby gegen die Preußen etwas zu hoch mit 5:1

Auf dem Papier war es vielleicht zu erwarten, dass das Derby der beiden Borghorster Bezirkligisten eine einseitige Sache werden könnte. Auch das Ergebnis liest sich so. Aber, das war es nicht, obwohl die Preußen mit 1:5 (0:1) deutlich den Kürzeren gegen den SV Wilmsberg zogen. „Der Sieg ist aufgrund der zweiten Halbzeit verdient, ist aber deutlich zu hoch ausgefallen“, sah auch Christof Brüggemann sein Team nicht vier Tore besser als den Stadtrivalen.

Dass die beiden Mannschaften an entgegengesetzten Enden in der Tabelle stehen, war auf dem Rasen lange Zeit kaum zu sehen. Dabei schien früh alles nach Plan zu laufen für den Ligaprimus: Marius Wies (2.) erzielte die Führung für die Piggen. Anschließend entwickelte sich aber ein Spiel auf Augenhöhe. Viele Strafraumszenen und gefährliche Abschlüsse bekamen die Zuschauer nicht zu sehen.

Das änderte sich erst in Durchgang zwei. Nach einem Eckball bekamen die Wilmsberger den Ball nicht aus dem Strafraum, Jonas Baumann (56.) nutzte den Abpraller zum Ausgleich. Nach diesem Treffer kam etwas Schwung in die Partie, die Preußen witterten nun ihre Chance. Der Schuss von Jakob Konradi (61.) verfehlte jedoch den Kasten der Wilmsberger.

Statt zugunsten der Preußen kippte die Begegnung wieder in Richtung Wilmsberg. Eine Flanke von Raffael Dobbe lenkte Christof Brüggemann (64.) zur erneuten Führung ins Tor: „Das war insgesamt wahrscheinlich erst mein fünfter Ballkontakt. In der ersten Halbzeit habe ich nicht viel an die Hacken bekommen.“ So soll es bei Stürmern sein: Wenn sie gebraucht werden, sind sie da.

Auf der anderen Seite fehlte den Preußen etwas das nötige Glück und vor allem hatten sie in Selwan Abdul-Rahman einen starken Widersacher im Tor. Jonas Baumann (66.) prüfte Abdul-Rahman, der Wilmsberger Schlussmann parierte aber nicht nur den Schuss, sondern klärte später auch stark gegen Dennis Brake (82.) und Jonas Bünker (88.). „Der Torwart hat einen guten Tag erwischt“, gab es von Carlos Andrade Lob. Dass seine Mannschaft nach 90 Minuten mit einer so deutlichen Niederlage vom Platz ging, lag vor allem an der fast perfekten Chancenauswertung der Piggen. Andrade: „Da war jeder Schuss ein Treffer.“

Thomas Grabowski (71.) lenkte eine Hereingabe von Marius Wies zum 3:1 ins Borghorster Tor, Jan Kroening (75.) legte Wilmsbergs Treffer Nummer vier nach ehe der eingewechselte Jannik Oldach (85.) sich auch noch in die Torschützenliste eintrug.

SCP: Beckers – Piotrowski, Brake, Schabos, Berghaus – Baumann, Colalongo – D. Groll (71. Saritekin), Brinkjans (78. Klein), Bünker – Menke (46. Konradi).

SVW: Abdul-Rahman – Langer, Grabowski, S. Wehrmann – Ochse (75. Köhler), Wies, A. Wehrmann (43. Dobbe), Kroening, Gedenk – Brüggemann (79. Oldach), Hesener.

Tore: 0:1 Wies (2.), 1:1 Baumann (56.), 1:2 Brüggemann (64.), 1:3 Grabowski (71.), 1:4 Kroening (75.), 1:5 Oldach (85.).

Bericht in der WN vom 14. Nov. 2016 von Vera Szybalski